[buddy_notification_bell]

[tdb_woo_menu_cart tdicon="td-icon-cart" inline="yes" cart_horiz_align="content-horiz-right" subtotal_horiz="content-horiz-right" tdc_css="eyJhbGwiOnsibWFyZ2luLWJvdHRvbSI6IjEiLCJwYWRkaW5nLXJpZ2h0IjoiNiIsImNvbnRlbnQtaC1hbGlnbiI6ImNvbnRlbnQtaG9yaXotbGVmdCIsImRpc3BsYXkiOiIifX0=" show_value="none" icon_size="eyJhbGwiOjIwLCJwb3J0cmFpdCI6IjEyIn0=" count_txt_color="#ffffff" count_bg_color="#f9b800" icon_color_h="#f9b800"]

Gute Surfbikinis sind eine echte Rarität. Hat man dann tatsächlich mal einen gefunden, ist er meist schnell verschlissen. Mein persönliches Must Have für diesen Sommer und auch die darauf folgenden heist: OY SURF APPAREL

Traumjob: 7 Fragen zum perfekten Surfbikini und das Leben der Macherin

Wer diesen Surfbikini Brand noch nicht kennt, der sollte sich schleunigst damit bekannt machen. Seit rund 5 Jahren mache ich sozusagen den den Reporter-Selbstversuch mit dem Surfbikini-Brand made in Bali. Bislang habe ich noch keinen einzigen meiner mittlerweile 14 Teile kaputt bekommen oder im Surf verloren. Indo-Barrels, western Australian Surfbreaks, Wipe outs, Die Kraft der Sonne. Weder Waschgänge im Meer, noch die der heimischen Maschine haben über die Jahre etwas ausrichten können. Natürlich hat es mich da stutzig gemacht, wie eine Schweizerin (Anmerkung: Die Schweiz hat kein Meer und noch viel weniger Wellen) das leisten kann, was viele bekannte, erfahrene Surfbrands oft nur sehr bedingt hinbekommen: Einen Surfbikini, der hält was er verspricht.

Deshalb, und natürlich weil wir euch die tolle neue Surfbikini Kollektion von OY Surf Apparel nicht vorenthalten wollen, haben wir direkt bei der Macherin nachgefragt:

Regula Aebi im Interview

Wie kommt man als Schweizerin darauf Surfbikini ’s auf Bali zu designen?

Ich bin vor 6 Jahren nach Bali ausgewandert und hatte nie gut sitzende Surfbikinis gefunden.

Die großen Marken machen fast keine guten Surfbikinis, oder haben sie dann nur eine Saison im Sortiment, Aus diesem Grund wollte ich Bikinis machen, die halten und die man auch nachkaufen kann, sollte sie mal kaputt gehen. Ich hatte dann am Anfang Bikinis für mich und meine Freunde gemacht. Ich habe also angefangen, Bikinis für mich und meine Freundinnen zu machen. Das hat sich schnell im Wasser rumgesprochen und dann musste ein Name her.

Wie kam es zum Namen OY?

OY kommt vom Surfen mit Zelia, meiner Geschäftspartnerin. Sie ist mir bei einer Welle gedroppt und rief: „OYOY“. Das wurde dann zu einem Spiel von uns, um die anderen zu verwirren, sodass wir die Wellen nehmen können.

Was ist das besondere an OY surf apparel? 

Ich habe von Anfang an auf Qualität gesetzt, auf das Material und wie es verarbeitet wird.

Wir haben mit zwei Tops und drei Bottoms angefangen….jetzt sind es 7 Tops und 6 Bottoms. Für uns ist wichtig, dass wir mit unsern Kunden wachsen, ich setze sehr viel auf die Rückmeldung der Girls und aus den Erfahrungen entstehen dann neue Schnitte oder Modelle.

Was ist in Zukunft zu erwarten?

Wir haben seit April 2017 ein zweites Lager in Berlin haben das wir die Bikinis schneller und günstiger verschicken können.

Jetzt hast du aber neben einem eigenen Business auch noch eine kleine Familie. Wie schaffst du das alles? 

Keine Ahnung, hahahah! Das hab ich mich auch schon vielmals gefragt.

Mein Sohn kam ja auf die Welt als wir den Onlineshop gestartet haben…Da mussten wir eben als Familie durch. Seit mein Sohn jetzt aber in die Spielgruppe geht kann ich mich besser auf die Arbeit, meinen Mann und das Surfen konzentrieren.

Da gibt´s doch ein Geheimrezept??? 

Haha, Folge deinem Herzen!

Du hast eine Geschäfts-Partnerin, Zelia.  Wer unterstützt dich noch bei deinen Ideen und Vorhaben? 

Ja, ohne Zelia, meine Partnerin, wäre OY nicht wie es heute ist. Sie ist die gute Fee…immer da, wenn ich sie brauche. Meine Eltern in der Schweiz betreiben das Warenlager und mein Papa macht auch noch die Buchhaltung; danke danke danke!

Wie kann man sich deinen Alltag auf Bali vorstellen und wie oft kommst du selbst noch zum Surfen? 

Mein Alltag:

7.30 Uhr: Meinen Sohn fertig machen für die Spielgruppe um 8.15 Uhr

9.00 Uhr: Kurzer Surf oder ins fitness dann arbeiten…

Gegen Mittag kommen dann meistens Mädels vorbei um Bikinis anzuprobieren und zu kaufen.

14:40 Uhr muss ich dann auch schon wieder los um meinen Sohn abzuholen.

16 Uhr gehen wir dann an den Strand spielen und baden, falls die Wellen nicht zu gross sind.

Ich selbst komme ca. drei Mal die Woche zum Surfen.

Ist das tatsächliche Leben in Bali genauso wie wir das aus unseren Saison Aufenthalten kennen oder doch auch schwerer Alltag? 

Es ist ein einfaches Leben…ohne strenge Arbeitszeiten. Aber wenn du tatsächlich hier lebst siehst du all die Probleme, die Bali hat, die du als Tourist noch nicht siehst.

Was sind die Schwierigkeiten und Kulturunterschiede? 

Vertrauen….alle scheinen nett zu sein was oft aber nicht der Fall ist.

Pünktlichkeit…ich alls Schwiezerin musste sehr viel lernen…

Müllproblem: die Infos geben nicht gerne ein bisschen mehr Geld aus für Produkte, die besser für die Natur sind – z.B. Strohhalme oder Plastiktaschen.

Status von der Frau…Der Mann ist immer der Kopf der Familie.

Möchtest du für immer in Bali bleiben? 

Habe auf jeden Fall keine Pläne in der Schweiz. Ich war die ersten 3.5 Jahre nicht zu Hause, hatte es auch nicht gross vermisst. Aber seit ich meinen Sohn habe genieße ich meine jährlichen Trips in die Heimat, um ihm zu zeigen wo ich herkomme.

Was würdest du jemandem raten, der auch nach Bali ziehen möchte? 

Sehr gut überlegen. Es ist nicht einfach Jobs zu finden in Indonesien!

Vielen Dank Regula, dass du dir die Zeit genommen hast uns etwas mehr über das Leben auf Bali und deine wunderbaren Surfbikinis aufzuklären.

Das waren jetzt ein paar Fragen mehr als 7, aber Bikini´s sind eben sehr wichtig ;)

Shoppen könnt ihr unter: www.oysurfapparel.com